In den letzten Tagen vor unserer Abreise nach Riezlern schaute sich Frauchen jeden Tag mit Spannung die Wettervorhersagen an. Die Aussichten waren frustrierend: Föneinbrüche lösten einander ab und es regnete bis in höhere Lagen. Frauchen malte sich schon die schlimmsten Szenarien aus: grüne Wiesen und Matsch in Hülle und Fülle statt der erhofften weißen Pracht. Mich belasteten die Wetterkapriolen überhaupt nicht - wie ihr wisst habe ich mit Matsch und Schlamm im Gegensatz zu Frauchen überhaupt keine Probleme...
Der Wettergott hatte dann doch noch ein Einsehen mit Frauchen und ließ es einen Tag vor unserer Ankunft ordentlich schneien. Auch die Temperaturen sanken weit in den Minusbereich, so dass der Schnee die ganze Zeit liegen blieb. Gegen Ende kamen sogar noch ein paar Zentimeter hinzu. Meine beiden Zweibeiner konnten sich - was zugegebenermaßen nur äußerst selten vorkommt - eine Woche lang über einen blitzsauberen Vierbeiner freuen.
Wir gingen jeden Tag stundenlang spazieren, spielten, balgten uns im Schnee und genossen die Tage. Frauchen hat natürlich wieder wie der Weltmeister fototgrafiert und Bilder für euch ausgesucht.
In der Breitachklamm...








Auf dem Weg zum Söllereck...







Im Bärgunttal...



Auf dem Panoramaweg von Riezlern nach Baad...








Entlang der Breitach...





Meine Güte - wie lange dauert das mit dem Fotografieren denn noch?


Endlich ist wieder was los!!!





Und dann kam der Tag, an dem ich mit zwei verdammt hübschen Mädels verabredet war: Sina und Merle. Beide stammen wie ich aus Connys Zucht und kamen in Begleitung von Martina und Jonas. Mit Jonas freundete ich mich sofort an. Er war der perfekte Spielkamerad. Auch Jonas konnte nicht genug kriegen. Wir spielten mit dem Ball, machten Zerrspiele mit einem ausrangierten Christbaum und wälzten uns so lange im Schnee bis Jonas klatschnass war. Unsere erwachsenen Zweibeiner standen dabei und waren glücklich über so viel "geballte Lebensfreude".
Sina und Merle..


























Dass wir drei Vierbeiner aber nicht nur rumtoben können, sondern auch gute Manieren haben, stellten wir beim abschließenden Besuch im Café unter Beweis: Wir lagen mucksmäuschenstill unter dem Tisch - natürlich lag es auch ein bisschen daran, dass wir ziemlich ausgepowert waren...